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Singer Songrider #6


26. September 2025
20:00
Musik | Veranstaltung

Handgemachte Musik in der Zentrale Bremen

Wir hoffen, ihr hattet eine erholsame Sommerpause!

Taucherflossen direkt anlassen und in die Zentrale paddeln – denn am 26. September gibt es den 6. Songrider! Es wird erfrischend und warm zugleich. Wir freuen uns schon wie ein ganzer Schwarm Seesterne!

Diesmal mit dabei: 

Désirée Klaeukens

Foto: Mayra Wallraff

Ihre Musik sollte man besonders dann hören, wenn einem gerade kalt ist. Denn mit jedem ihrer Songs wird es ein bisschen wärmer.
Weil ihre Lyrics davon ausgehen, dass Krankes wieder gesund wird und dass man kaputt Gegangenes reparieren kann. Weil ihr Gitarrensound nach duftendem Zedernholz klingt. Und ihre Stimme so selten entspannt und vertraut. Sodass man bleiben möchte. Noch für einen Song. Und dann noch für einen.

Désirée Klaeukens, oder kurz Desi, hat 2014 ihre erste EP, gleich darauf ihr Debütalbum veröffentlicht. »Wenn die Nacht den Tag verdeckt« schlug ziemliche Wellen – der Begeisterung und des Erstaunens: über so viel Gefühl und so wenig Gefühlsduselei. Schlicht und ehrlich finden sich Antworten in ihren Songs.

Seit 2018 kann man Desi auch im Duo Theodor Shitstorm hören.

Das aktuellste Songprojekt, gemeinsam mit Joerg Nawra, heißt Don´t look back in Erkner. Zu uns kommt Desi so, wie alles angefangen hat – mit einer dunkelholzigen Gitarre – extra aus Berlin, wir freuen uns tierisch!


Elisabeth Frey

Elisabeth Frey macht Musik wider den Zynismus und gegen die Bitterkeit. Auf der Bühne öffnet sie sich ihren Hörer*Innen auf ganz intime Weise und nimmt diese mit in ihre Welt. Von muntermelancholischem Liebeslied bis punkigem Popschrott – die Stimmgewalt der Songwriter*in weiß in stillen Momenten ebenso zu begeistern wie in kämpferischen Passagen. Mal ernst, mal rotzig, dann wieder verletzlich: Stets kraftvoll lädt sie uns ein, mit unseren Gefühlen in Schwingung zu geraten. Neben ihrem Soloprojekt, für das sie alle Songs selbst textet und komponiert, ist Elisabeth Frey Tastenmensch bei Fuckin Fiona.


Der Wahre Jakob

Foto: Christian Riesenbeck

Jeder kennt den Typen aus dem Park, der auf der Bank sitzt und seine Geschichten erzählt. Der Wahre Jakob macht das seit 15 Jahren – ziemlich erfolgreich. Zuerst wurden mit kompletter Big Band die Bühnen zum Glühen gebracht und drei Alben entstanden. Der Wahre Jakob reisten viel, bespielten den deutschsprachigen Raum und liefen im Radio. Später, als immer mehr der Osnabrücker Studi-Mitmusiker*innen sich dann für Karottenbreikleckse an der Wand (aka Kinder) entschieden, ging es in kleineren Besetzungen weiter.

Das Besondere am Wahren Jakob sind die jazzigen und funkigen Akzente, die immer wieder den Akustik-Pop aufmischen, sowie die mit viel Wortwitz garnierten Lyrics, die einen zum Nachdenken und gleichzeitig zum Schmunzeln bringen. Jakob Volz beschreibt alltägliche Situationen so feinsinnig, dass die Bilder dazu sofort vor dem inneren Auge entstehen. Die Songs haben etwas Zeitloses an sich. »Ich bin nicht zerknittert, Baby, das ist nur mein Used Look«, zum Beispiel eine Zeile, deren Brisanz mit den Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird 🙂

Zu uns in die Zentrale kommt ihr als Trio, mit Gitarre, Piano und Bass – wir freuen uns!


Eintritt:

An der Abendkasse liegt ein Spendenhütchen (Empfehlung: Was um die 12 Euro)